Dienstag starteten wir zu unserer zwei-tägigen Kanutour auf der Ardèche. Es ging durch die tiefe Ardècheschlucht von Vallon-Pont-d'Arc flussabwärts nach Sauze. Übernachtet wurde auf einem Biwak Platz auf Hälfte der Strecke. Für jeden gab es eine (mehr oder weniger) wasserdichte Tonne, in der Klamotten und Verpflegung für die zwei Tage untergebracht werden musste. 

Nach leichtem Chaos beim Packen am Morgen waren alle froh endlich in ihren Kanus auf dem Wasser zu sein. Trotz Kanutraining und intensiver Vorbereitung brauchte es etwas Zeit, bis wir uns mit den Kanus und der Ardèche vertraut gemacht hatten. Es bieb nicht aus, dass die ersten Boote schon zu Begin an einer Stromschnelle kenterten. Auch der "Schwarze Zahn", ein großer Felsbrocken in Mitten einer Stromschnelle der Kategorie 3, bescherte einigen von uns eine unfreiwillige Abkühlung.

Gegen Abend erreichten wir erschöpft und hungrig den Biwak Platz. Nach Aufbau der Zelte konnten wir uns endlich um unser Abendessen kümmern. Jeder Teilnehmer bekam eine Tiefkühlpizza, die er nach Belieben belegen konnte. Zusammen geklappt und für 7 Minuten von jeder Seite gegrillt, entstand ein "schmackhaftes" (Larissa F.) und einfaches Gericht. Grillpizza Calzone wird sicherlich einen Platz in unserem Lagerkochbuch finden und wir empfehlen jedem dies einmal selbst auszuprobieren. 

Am nächsten Morgen ging es früh los, damit wir pünktlich um 14:30 Uhr unser Ziel erreichen konnten. Mit der Erfahrung vom Vortag war das Paddeln auf der Arèdche nun kein Problem mehr. So gab es nur noch wenige Boote, die in den verbliebenen Stromschnellen kenterten. Wir erreichten Sauze früher als geplant und ein paar Boote haben die Tour sogar ohne Kentern gemeistert.

Die wunderschöne Kulisse und der Spaß in den rasannten Stromschnellen werden die Strapazen sicherlich schnell vergessen lassen.

Ab auf hoher See

Der Samstag begann mit strahlendem Sonnenschein, und blauem Himmel. Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben sich alle Teilnehmer zum Strand um dort gemeinsam Capture the Flag zu spielen. Auf Grund der Hitze wurden kurze Runden gespielt um den JOTOs die Möglichkeit zu geben sich zu erholen, dadurch wurden die einzelnen Runden mit umso mehr Elan gespielt.

Zu einem kleinen Mittagssnack trafen sich dann alle wieder im Camp, um von dort aus den langen Fußmarsch in die Stadt anzutreten. Während des Gehens konnten verschiedene Ecken und Baustile des französischen Le Grau de Roi erkundet und intensive Gespräche geführt werden.

Leicht erschöpft aber voller Vorfreude erreichten wir unser Ziel. Von hier trennten sich die Wege unserer Teilnehmer, die in den nächsten Stunden Zeit fanden, die unzähligen Souvenirshops „abzuklappern“, oder  sich einen landestypischen Snack auf der Straße zu gönnen, wobei Crèpes hoch im Kurs standen.

Nachdem Postkarten gekauft waren und das Essen verdaut war ging es für unsere JOTOs auf den Katamaran. Nach einiger Zeit in Richtung offener See, warfen wir Anker und konnten „von Bord gehen“. Hier zeigten die JOTOs kunstvolle Sprünge ins Wasser, bevor sie die Treppe zum Boot wieder hinaufkletterten um sich ein weiteres Mal zu versuchen. Der wunderbare Ausblick auf Strand und Meer wurde in Fotos festgehalten, und auf den Bord vorhandenen Liegen genossen.

Zurück am Festland wurde das vorbereitete Abendessen am Strand serviert, bevor alle sich auf den Weg ins Camp machten und den Abend gemütlich ausklingen ließen.

Mischa
Beste Nachbarn
Hey! Vielen Dank für die schönen Abende des Austauschs und der wahnsinns Gespräche. Auch wenn die in der Erinnerung ein wenig nebulös sind. ;) Ihr wart die besten Campnachbarn der letzten Jahre! Und danke für die Postkarte! Die Ju-Mu's
Mittwoch, 07. August 2019